Neue Homepage- nochmals neu- und jetzt pfeift`s!

Corona -Lämmervermarktung

Corona hat noch gar nicht wirklich zugeschlagen, hat es uns bereits wirtschaftlich fest im Griff!

Der Absatz bricht in vielen Bereichen völlig weg!

Betriebe, die sich auf die Vermarktung in die Gastronomie spezialisiert haben, berichten von 99% Storno!

Der private Absatz an Familien, gerade zu Ostern ein starker Bereich, funktioniert auch nur mäßig, wenn die Familien nicht zusammen kommen dürfen (können)!

Lediglich der Absatz an die Supermärkte und Fleischhauer funktioniert halbwegs, inwieweit dies von Dauer ist, ist auch nicht klar!

Die Preise werden nachgeben, wobei ein niedriger Preis in dieser Krise auch nicht den Absatz anzukurbeln vermag!

 

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass uns die triste Vermarktungs- Situation uns das ganze Jahr 2020 begleiten wird und erst danach, vielleicht erst zu Ostern 2021 sich erstmals erholen kann!

 

Wie umgehen mit einer solchen Situation?

Grundsätzlich haben sich die Schafbestände in den letzten Jahren Europa-weit verringert und wenn es nicht zu einer Futter-armen Saison kommt, sollte man möglichst gute weibliche Tiere nachstellen und die schlechte Vermarktungs-Situation nutzen um die Herde zu verjüngen! Altschafe in die Wurst (Dauerwurst, vorerst einfrieren oder als Schinken) können sinnvoll und ohne großem Zeitdruck verwertet werden!

Die Lämmer möglichst bald (leicht) zur Vermarktung anmelden! Es dauert sowieso noch länger, bis diese vermarktet werden und wenn diese leichter zur Vermarktung kommen, wird der Markt auch etwas entlastet!

Kraftfuttereinsatz minimieren, wo das möglich ist! 

Dadurch wachsen die Lämmer langsamer, aber der Markt wird etwas entlastet und die Produktionskosten etwas gesenkt!

Das ist zwar wirtschaftlich gesehen nicht sonderlich attraktiv, aber die Alternative, überschwere Lämmer nicht zu verkaufen, auch nicht!

Eine Alternative für kleiner Betriebe kann auch sein die Lämmer zu schlachten und die Lämmer zerteilt (Portioniert mit ca. 500 -1.000g) möglichst direkt zu vermarkten! Das ist zwar aufwendig, aber krisensicher!

Zustellung: kontaktlos anbieten!!!

In diesem Sinne: Alles Gute, Euch, Euren Tieren und auch Euren Betrieben! Gsund bleiben! Es gibt auch wieder eine Zeit nach der Krise! Es wird allerdings etwas dauern!

 

Vorbereitung auf Weidesaison

Wann sollen die Schafe auf die Weide?

Die Futterumstellung soll möglichst sanft erfolgen und mindestens 3 -4 Wochen andauern!

Andererseits sollen unerwünschte Pflanzen, wie Ampfer, Disteln aber auch andere Unkräuter möglichst früh abgeweidet werden, denn da werden diese noch gefressen!

Daher am Besten 2 Gruppen bilden und abwechselnd eine Gruppe im Stall lassen und die andere auf die Weide austreiben und zwar so früh wie möglich! Je nach Vegetationsstadium und Höhenlage kann man schon im Februar, spätestens aber März mit dem Weideaustrieb beginnen!

Besondere Obacht ist dabei auch auf mögliche Verwurmung (Flaschenhals) zu achten! Die Würmer beginnen ca. im März wieder aktiv zu werden und belasten dadurch das Schaf stark! Auch das Eiweiß- reiche Grundfutter führt zu erhöhter Aktivität der Würmer! Bereits davor zu entwurmen bringt oft keinen Erfolg, da die Würmer nicht vergiftet werden können, solange sie noch nicht aktiv dem Schaf Flüssigkeit entziehen!

 

Lämmerpreise gehen durch die Decke!

Während die Börse wieder den Markt verschläft, gehen die Preise massiv nach oben!

Es sind in den letzten Jahren aufgrund von Trockenheit, aber auch den schlechteren Preisen viele Mutterschafbestände im In- und Ausland abgebaut worden! 

Derzeit gibt es wesentlich mehr Nachfrage als Angebot!  Auch Ware von Ungarn, Tschechien oder Großbritannien wird nicht in den Mengen angeliefert, wie geordert! Somit sind die Preise kräftig gestiegen und die Lämmer kosten konventionell, lebend mittlerweile bei guten Qualitäten bis € 3,40!!! 

Anders sieht es bei den Bio- Lämmern aus! 

Die Hauptabnehmer im Biobereich kaufen Großteils über  die Börse ein! Da immer mehr Landwirte auch in den Bio- Bereich gewechselt sind, andererseits aber die Rewe (Billa/Merkur) wesentlich weniger Bio-Lämmer vermarktet und die großen Bio- Anfragen der letzten Jahre, die es aus dem Ausland gab, abgesagt wurden, gibt es derzeit wesentlich mehr Bio- Lämmer als die Börse, Sonnberg- Fleisch, Schober,... übernehmen!

Somit kann es einem Bauern passieren, das derzeit Bio-Lämmer in der Bio- Vermarktung billiger eingekauft werden als Konventionelle Lämmer von so manchem privaten Schlächter!

Neuerung bei AlpinLamm

Mal ehrlich! Ein Klauenpflegestand wäre schon super, aber 2.600,-- € sind eine Menge Geld!

Wer dies investieren will, dem können wir gerne helfen, aber alpinlamm will ja Euch nicht das Geld aus der Tasche holen, sondern helfen!   Daher haben wir uns was überlegt:

Wir haben einen Klauenpflegestand (von Patura) organisiert, den man gegen ein geringes Entgeld von € 30,-- für Mitglieder ausleihen und gereinigt wieder zurück stellen kann! Es ermöglicht das ruhige und Rücken schonende Klauen schneiden, Entwurmen, Euterkontrolle, Ohrmarkenkontrolle,...

Einfach mal ausprobieren! Abholort Scheibbs!

Auch haben wir derzeit einige Futter-Rundraufen im Abverkauf zu Sonderpreisen!

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Lämmerpreise auf hohem Niveau

Die Preise für Lämmer sind durchgehend auf hohem Niveau, (bis 3,40)  für gute Qualitäten von konventionellen Lämmern! Die Nachfrage ist gut und kann nur zum Teil abgedeckt werden!

Wer seine Lämmer gerne zu guten Preisen verkaufen will- bitte gerne melden!

Transport von Schafen und Lämmern

Bei einem zuletzt abgehaltenen und von Manuela Krenn hervorragend organisierten Arbeitskreistreffen wurde auch der Ablauf der Schlachtungen und Klassifzierungen angesehen! Der Schlachtbetrieb war nicht auf unser Kommen eingestellt, sondern in seiner Tätigkeit etwas überrascht, trotzdem sahen wir, dass in diesem Bereich vorbildlich und vertrauenswürdig gearbeitet wird!

Was wir aber auch und zwar viel zu oft sehen konnten, waren Blutergüsse am Rücken der Tiere!

Diese stammen eindeutig vom verladen der Tiere, vom Handling vor oder beim Aufladen der Tiere- also noch am Bauernhof!

Das bedeutet, das zwar mit den Tieren von uns Tierhaltern liebevoll, trotzdem aber häufig nicht tiergerecht umgegangen wird! In solchen Fällen begeben wir uns auf das Niveau der Pseudo-Tierschützer, die ihre Haustiere völlig fremd deren Bedürfnissen in Wohnungen halten und dann von Tierwohl sprechen!

Neben Tierleid wird auch bei solchem Umgang (halten oder ziehen der Tiere an der Wolle) auch das Lebensmittel Fleisch sowohl optisch als auch qualitativ verschlechtert! Wir wollen weder beim Tierhandling Leid verursachen noch unsere hochwertigen Produkte durch einmaliges unsachgemässes  anpacken verschlechtern! =>

 

Daher oberstes Gebot bei der Tiermanipilation:

  • kein Halten und ziehen am Fell
  • kein Halten und ziehen an den Ohren
  • kein Halten und ziehen am Schwanz

Wie geht es richtig?

  1. langsames und ruhiges transportieren, bestmöglich laufen die Tiere von allein
  2. mit einer Hand das Tier am Kopf leiten oder auch einbremsen
  3. mit der zweiten Hand im Bereich Hinterteil schieben
  4. alternativ können die Tiere auch an den Füßen (schonend) gezogen oder geschoben werden!
  5. ein tragen der Tiere ist weder tiergerecht noch ergonomisch sinnvoll

 

Wir wissen, dass uns mit diesem Artikel wieder einmal vorgeworfen werden wird, kontraproduktiv zu sein, selbst ernannten Tierschützern eventuell ein Thema liefern und diese auf diesen Bereich künftig aufmerksam sehen wollen! Wenn wir gut arbeiten brauchen wir uns aber davor nicht zu fürchten! Und wenn wir nicht gut arbeiten, dann muß es uns erst wer sagen und zeigen wie es wirklich geht, auf einen Skandal zu warten und dann zu reagieren, machen die politisch gesteuerten Strukturen und Organisationen oft genug! Wir versuchen das Wort dann und dort zu erheben wo es sinnvoll und notwendig ist!

 

 

 




Lämmer- Preise

In ganz Österreich viel zu wenig Lämmer am Markt!

Seit längerem sind viel zu wenig Lämmer am Markt!

Die Nachfrage ist einfach viel zu groß - und desto mehr Angebot, desto besser kann man vermarkten!

Die Preise steigen und die Nachfrage führt bereits dazu, dass die Lämmer bereits mit 35 kg von den Schlächtern um € 100,-- abgeholt werden!

Jedes Lamm ist derzeit gesucht!

Wöchentlich fehlen in Niederösterreich  derzeit mind. 300 -500 Lämmer für die Schlachtung!

Durchschnittliche Preise im konventionellen Bereich von € 2,90 bis 3,0 inkl. UST. sind jedenfalls derzeit bis (über) 45kg lebend realistisch!

Dieses Preisniveau wird voraussichtlich bis in den Mai hinein sicher nicht fallen! Daher unbedingt auf die Verkaufspreise achten!


Die Preise im Bauernbündler sind zu vergessen!!!!

Die Leute die das schreiben verlassen sich auf die Preisnennungen der Einkäufer und diese wiederum wollen billig kaufen!!!!

Wer zu diesen billigen Preisen Lämmer verkaufen will, bitte am besten gleich melden, wir können Ihnen mehrere Abnehmer schicken, die wesentlich mehr bezahlen können und auch bezahlen wollen!

 

Lediglich im Bio-Bereich (nur ein gößerer Abnehmer) ist das Angebot nicht mit der Nachfrage im Einklang und die Lämmer können nicht alle zu Biopreisen vermarktet werden!

Daher ergibt sich die Situation, dass Biolämmer derzeit zu konventionellen Preisen vermarktet, auch nicht billiger, ja vielleicht sogar teurer bezahlt werden!

Bitte genau wiegen und rechnen! Was bringt mir mein Biolamm über die jeweilige Vermarktung und was bekomm ich dafür, wenn ich lebend ab Hof einen sehr guten Preis dafür bekomme!?

In solchen Fällen hilft man den Absatz im Biobereich ins Lot zu bekommen und andererseits die Abnehmer im konventionellen Bereich mit Ware zu versorgen!




NÖ Schafkirtag in Oberndorf/Melk

Amtsübergabe von Michaela aus Yspertal an Birgit die I. aus Kienberg
Hütehundevorführung mit Fuchs Marion
Der Vorstand mit den beiden Prinzessinen Miachaela und Birgit
viele Besucher drängten sich am Schafkirtag von AlpinLamm

Am 28. April 2013 fand wieder der NÖ Schafkirtag in Oberndorf/Melk statt!

Extrem viele Besucher kamen und zeigten sich von den präsentierten Highlights angetan:

 neben der Schaf- Ausstellung

  • französische Lacaune, Mutterschafe, Fam. Zöchbauer/ Oberndorf
  • Jungschafe und Mutterschafe mit führenden Lämmern, Fam. Enner/Oberndorf
  • französische Berrichon Du Cher, Böcke u. Lämmer, Fam. Reiterlechner/Scheibbs
  • Kärntner Brillenschafe, Schafe mit Lämmern, Fam. Reiterlechner

gab es Hütehunde- Vorführungen, gezeigt von Marion Fuchs, Mank

sowie Schafschur- Vorführungen durch Karl Gansberger

Schmankerl vom Lamm, zubereitet von Fam. Kleemann/Markersdorf

Spinnende Frauen präsentieren ihr Geschick sowie Produkte aus der Schafwolle und luden zum Probieren am Spinnrad gleich ein, was auch gerne (vorwiegend von Damen) angenommen wurde.

Produkte der Fa. Biotop (Wollwerkstätte) Hüte, Westen, Giletts,... alles von der Schaf- Wolle.

Schafkäse zum Verkosten und kaufen von der Fam. Enner/ Oberndorf

Allerlei Interessantes rund ums Schaf in Österreich!

Als Höhepunkt trat die amtierende Wollprinzessin Miachaela die I. aus Yspertal ab und übergab ihr Amt und die Krone an die neu gewählte Lammprinzessin Birgit (21) die I. aus Kienberg/Gaming, die auch gleich die Ziele für Ihre Amtszeit, mit mehr Werbung und Präsentation, sowie intensive Kontaktaufnahme mit der Politik, vorgab!

gefehlt haben nur (auch nicht neu) die Vertreter des NÖ- Schafzuchtverbandes, die keine Zeit für Werbung haben, aber abgegeangen sind sie eigentlich nicht!

 

AlpinLamm möchte sich auf diesem Wege auch bei den zahlreichen Helfern bedanken, die bei und um die den Schafkirtag, so viel gearbeitet haben, dass diese Veranstaltung, ein so großer Erfolg werden konnte!